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Glockenspiel

Heinrich Seidel: Glockenspiel - Kapitel 52
Quellenangabe
titleGlockenspiel
authorHeinrich Seidel
typepoem
publisherA.G. Liebeskind
addressLeipzig
sendermagnus.mueller@vetmed.uni-giessen.de
firstpub1889
modified20170929
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Leichter Sinn

    Die Blumen wiegen und nicken
Im schlafenden Garten all,
Als ob sie träumend lauschten
Dem Lied der Nachtigall.

Sie singt die alte Klage:
»Ihr müsst verblühn, verwehn!«
Die Blumen nicken im Traume,
Weil sie es wohl verstehn.

Am Morgen singt die Lerche
Herab aus blauen Höhn
Die alten Jubellieder:
»O Welt, wie bist du schön!«

Die Blumen nicken freundlich
Im sonnigen Gartenraum –
Sie haben längst vergessen
Den alten trüben Traum. –

 


 

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