Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Heinrich Seidel >

Glockenspiel

Heinrich Seidel: Glockenspiel - Kapitel 108
Quellenangabe
titleGlockenspiel
authorHeinrich Seidel
typepoem
publisherA.G. Liebeskind
addressLeipzig
sendermagnus.mueller@vetmed.uni-giessen.de
firstpub1889
modified20170929
Schließen

Navigation:

Grashüpfer

        Grashüpfer sitzt im hohen Gras
Und zirpt und zirpt und denkt sich was
Und denkt: »Wie sing' ich doch so schön!«
Mistkäfer fliegt mit viel Getön
Vergnüglich um den Mist herum –
Freut sich über sein schönes Gebrumm.
Sitzt auch ein Frosch und kühlen Rohr;
Dem kommt sein Quack recht fürnehm vor.
Ein jeder denkt in seinem Sinn:
»Was für ein künstlich Vieh ich bin!«
Spottet wohl gar des Andren Gesang –
Das ist so ganz der natürliche Gang.

 


 

 << Kapitel 107  Kapitel 109 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.