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Gespršche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens

Johann Peter Eckerman: Gespršche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens - Kapitel 141
Quellenangabe
typereport
booktitleGespršche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens
authorJohann Peter Eckermann
year1981
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-32200-0
titleGespršche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens
created19990505
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1836
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Sonntag, den 31. Januar 1830

Bei Goethe zu Tisch. Wir sprachen über Milton. »Ich habe vor nicht langer Zeit seinen ›Simson‹ gelesen,« sagte Goethe, »der so im Sinne der Alten ist, wie kein anderes Stück irgendeines neueren Dichters. Es ist sehr groß; und seine eigene Blindheit ist ihm zustatten gekommen, um den Zustand Simsons mit solcher Wahrheit darzustellen. Milton war in der Tat ein Poet, und man muß vor ihm allen Respekt haben.«

Es kommen verschiedene Zeitungen, und wir sehen in den Berliner Theaternachrichten, daß man Seeungeheuer und Walfische auf die dortige Bühne gebracht.

Goethe liest in der französischen Zeitschrift ›Le Temps‹ einen Artikel über die enorme Besoldung der englischen Geistlichkeit, die mehr beträgt als die in der ganzen übrigen Christenheit zusammen. »Man hat behauptet,« sagte Goethe, »die Welt werde durch Zahlen regiert; das aber weiß ich, daß die Zahlen uns belehren, ob sie gut oder schlecht regiert werde.«

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