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Geschichte der Völkerwanderung

Felix Dahn: Geschichte der Völkerwanderung - Kapitel 13
Quellenangabe
typetractate
booktitleGeschichte der Völkerwanderung
authorFelix Dahn
firstpub1880
year1997
publisherPhaidon Verlag
addressEssen
isbn3-88851-198-4
titleGeschichte der Völkerwanderung
created20051128
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Fünftes Kapitel
Die Zeit bis auf den Markomannenkrieg

Ob der späteren Gefangennehmung Velledas, die nach Tacitus (G. 8), besonders aber nach Statius Papinianus (Silvae I, 4. 90. captivaeque preces Velledae) nicht bezweifelt werden kann, ein Kampf vorausgegangen, ist, wie deren weiteres Schicksal, aus den Quellen nicht zu ersehen.

Auch über Domitians Feldzug gegen die Chatten wissen wir nichts weiter, als daß er davon Anlaß zum Triumph und zum Beinamen »Germanicus« entnahm (Sueton. Dom. 6 und Münzen), was aber bei einem Fürsten seines Schlages kein Beweis erfochtener Siege ist. Sueton erwähnt zwar verschiedener Treffen, jedoch in der Art, daß es ungewiß bleibt, ob sich der Ausdruck zugleich auf die Chatten oder allein auf die Daker bezieht. Cassius Dio gibt (LXVII, 5) den Anlaß an, daß Chariomer, ein römisch gesinnter Chattenfürst, vom Volke vertrieben worden, aber keine Hilfe, sondern nur Geld empfangen habe, was mit Sueton nicht übereinstimmt, sich aber zur Genüge dadurch erklärt, daß Krieg und Sieg mehr Komödie als Wahrheit waren.

Nach Cassius Dio begehrten die Lygier (Lugier), die in Mösien mit suebischen Stämmen kriegten, von Domitian Hilfe, erhielten jedoch nur 100 Reiter. Hierüber unzufrieden, hätten die »Sueben« (?) sich mit den Jazygen verbunden und über die DonauDa die Jazygen in den Theissebenen saßen, wird dieser Übergang die Provinz Mösien bedroht haben und dies der Grund sein, warum der ganze Vorgang unter dem Namen dieser Provinz berichtet ward, obwohl der Kampf zwischen Ligiern und Sueben vielmehr an der Grenze Pannoniens erfolgt sein muß. (v. Wietersheim vermutete, daß diese Sueben die Sueben des Vaonio waren, welche a. 19 unter römischer Hoheit zwischen March und Wag angesiedelt wurden. D.) zu gehen beabsichtigt.

Ungleich wichtiger ist der schon erwähnte schimpfliche Krieg, den Domitian gegen den großen Dekobalus in Dakien, zu dessen Überwindung es eines Trajans bedurfte, geführt hat. Jämmerlich ist die Triumphkomödie, bei der der Schwächling nach erkauftem Frieden sein eigenes Gerät, als erbeutetes, im Festgepränge vortragen läßt. (Cassius Dio Kap. 7 am Schluß.)

Von Interesse für unsern Zweck ist nur der Anfang des eben erwähnten Berichts des Cassius Dio, der so lautet:

»Inzwischen ging er nach Pannonien, um die Markomannen und Quaden, weil sie ihm die gegen die Daken begehrte Hilfe nicht gesandt, mit Krieg zu überziehen.

Die Gesandten, welche beide Völker für Friedensverhandlungen schickten, ließ er töten. Darauf ward er von den Markomannen besiegt und in die Flucht geschlagen, worauf er mit Dekobalus den (schon erwähnten) Frieden schloß.«

Unstreitig sind hier unter den Quaden nicht die in Mähren bis vielleicht Oberungarn seßhaften Quaden, sondern der unten näher zu erwähnende suebische Klientelstaat zu verstehen, nicht nur weil erstere Roms Grenze schwerlich berührten, sondern auch weil ein Hilfsbegehr doch nur an letztere füglich zu richten war.

Schwerlich richtig erscheint die Verlegung dieses Ereignisses in das Jahr 86, die sich nur auf die Reihenfolge in Dios Bericht stützt: es ist aber, nach der vorhergehenden Erzählung des dakischen Krieges, in dessen Mitte es erwähnt wird, wohl später erfolgt.

Daß Trajan vor der Thronbesteigung in seiner weisen und tätigen Verwaltung Germaniens Kriege von einigem Belang geführt habe, ist, da dessen Panegyriker Plinius nur seiner Verdienste um Wiederherstellung der Kriegszucht daselbst gedenkt, nicht anzunehmen: wenn daher Orosius (VII, 12) die Zurückdrängung der in das Zehntland eingefallenen Sueben durch Trajan erwähnt, so muß dies später durch Legaten geschehen sein.Was er dagegen für Wiederherstellung alter und Gründung neuer Festungen, Kastelle und Städte in Germanien überhaupt getan (darunter fällt unstreitig auch von aquae Aureliae, dem heutigen Baden-Baden), hat Franke: »Zur Geschichte Trajans, zweite Aufl. Quedlinburg und Leipzig. Ernst. 1840. S. 46–63,« gründlich zusammengestellt.

Wenn Plinius in seinen Briefen (II, 7) einem Freund schreibt, daß der Senat dem Vestricius Spurinna, auf Antrag des Kaisers, eine Triumphalstatue dekretiert habe, weil er den König der Brukterer mit Gewalt und Waffen in sein Reich eingeführt (induxit in regnum) und mit Krieg drohend das wildeste Volk durch Schreck gebändigt habe, so ist dies anscheinend ohne wirklichen Kampf verlaufene Ereignis der Zeit nach nicht näher bezeichnet.

Gleichwohl hat man anzunehmen, daß Spurinna erst auf Trajan, welchem Antonius vorausging (Cassius Dio LXVII, 11), im Oberbefehl in Germanien folgte, höchstwahrscheinlich daher, daß die Brukterer, deren Trümmer sich, nach der durch die Chamaven und Angrivarier erlittenen Niederlage (Tacit., G. 33), ganz in das südlich der Lippe gelegene Land geflüchtet hatten, in ihrer Not Rom um Hilfe angingen, solche auch, unter Sendung eines neuen römisch gesinnten Fürsten durch Spurinna empfingen, weshalb Plinius, der nicht Geschichte, sondern nur ein Billet schrieb, unter dem wildesten Volk, ferocissima gens, hier nicht die Brukterer, sondern deren Feinde, die sich vor Roms Macht zurückzogen, verstanden haben würde.Tacitus schrieb die Germ. bekanntlich, wie aus Kap. 37 hervorgeht, im Jahre 98/99. In diesem starb Nerva schon am 27. Januar; worauf Trajan, der, nach Spartian Traj. 2, damals noch in Germanien war, unzweifelhaft sofort abreiste. Daher die Nachricht von dem Vernichtungskriege gegen die Brukterer sehr gut noch in das Jahr 98 fallen, zumal sich dieselbe nach der Fassung in G. 33 als eine erste, in den Details noch nicht festgestellte, daher wie gewöhnlich übertriebene Botschaft, ankündigte. Spurinnas Zug würde solchesfalls wahrscheinlich im Jahre 99 erfolgt sein.

Unentbehrlich ist hier ein Rückblick auf die inneren Zerwürfnisse der Germanen.

»Überlaßt doch die Germanen ihren eigenen inneren Zerwürfnissen« war die Politik Tibers, des alten Meisters, gewesen. Der Erfolg hat sie glänzend gerechtfertigt.

Schon das alte Germanien hatte seinen Großstaat in Marobods Reich, der unzweifelhaft um das Jahr 8 v. Chr. gegründet ward.Marobod hatte nach Strabo VII, 3 als Jüngling unter Augustus in Rom gelebt. Auf seinem letzten Feldzug, 9 v. Chr., traf und schlug Drusus in Franken die Markomannen. Um das Jahr 1 n. Chr. etwa (unter welches man das von Morelli aufgefundene Fragment des Cassius Dio LV eingefügt hat, das jedenfalls dieser Zeit ungefähr angehört) stieß Domitius Ahenobarbus ebenfalls in Franken auf die aus ihrer alten Heimat vertriebenen Hermunduren, denen er die neuen Sitze in Franken und Schwaben anwies. Im Jahre 6 n. Chr. endlich bereitete Tiberius den großen Krieg gegen Marobod vor. Auf Grund dieser geschichtlich feststehenden Tatsachen setzen wir Marobods, von Strabo a. a. O., Vellejus Paterculus II, 103 und Tacitus, Germ. 28 bezeugte, Eroberung Böhmens (Marcomannorum gens, sagt Vellejus, quae, Marobodo duce excita sedibus suis, atque in interiora refugiens, incinctos Herciniae silvae campos incolebat) um das Jahr 8 v. Chr. und betrachten Drusus' kühnes Vordringen in das innere Land als den nächsten Anlaß dazu. Vergl. Barth: Teutschlands Urgeschichte II, S. 371, zweite Ausgabe. Das große Suebenvolk von der Niederelbe bis zur Weichsel, von der Donau bis zur Ostsee, mit alleiniger Ausnahme, wie es scheint, der Hermunduren, gehorchte dem Fürsten, dem ein Heer von 70 000 Mann Fußvolk und 4000 Reitern zu Befehl stand. Die westgermanischen Kleinstaaten ließ er, ohne sich zu rühren, stückweis von Rom unterjochen: und als Tiberius, nach Vollendung dieses Werkes, mit zwölf Legionen gegen ihn selbst zog, schloß er seinen Frieden mit Rom.

Armin hatte ihm des Varus Haupt gesandt: aber sein Eigenstolz mag für den Befreier Deutschlands nur Neid und Haß empfunden haben; er schickte es an August. Auch jetzt hielt er sich ruhig gegenüber Rom.

Nach diesem Abfalle war für Armin und Marobod nebeneinander kein Raum mehr in Germanien

Geschickt mag, auf Tibers Geheiß, dessen Sohn Drusus den Funken der Zwietracht geschürt haben (Tac. II, 62). Schon im Jahre 17 brach der Krieg los durch Armins Angriff. Die Kraft der Völker, sagt Tacitus, Kunst und Tapferkeit der Führer standen sich gleich, aber schon war Marobods Königstitel den Stammgenossen verhaßt. Zu Armin hielten, außer den alten Streitgenossen, die Langobarden und Semnonen, zu Marobod des erstern eigner neiderfüllter Oheim, der Cheruskerfürst Inguiomer mit seinem Gau. An unbekannter Stätte trafen die Heere zusammen, ein Massenkampf, wie er in Germanien nie erlebt worden. Auch nicht nach germanischer Weise, sondern kunstvoll mit römischer Disziplin und Taktik ward gestritten. Die Schlacht stand unentschieden: auf beiden Seiten waren die rechten Flügel geschlagen, als Marobod sein Heer auf die Hügel in das Lager zurückzog. Das gab den Entscheid: durch den wachsenden Überlauf zu Armin entblößt ging er nach Böhmen zurück, Tiberius um Hilfe anrufend.

Weniger wohl Marobods Macht, als der Glaube an sie war gebrochen. Intrige und Bestechung, durch Drusus geleitet, benutzte die Gelegenheit. Catualda, ein edler MarkomanneZweifel an dieser Annahme erweckt aber Tac. hist. IV, 15: hier heißt es: erat in Canninefatibus Brinno, unzweifelhaft Kanninefate: daher wohl auch: »erat inter Gothones Catualda« diesen als Goten bezeichnen soll. (D.), der vor dessen Gewalt früher zu den Goten entflohen war, fiel mit einer starken Freischar in das Land, und nahm, im Bund mit den bestochenen Großen, den Königssitz ein. Tiberius versagte Marobod die erbetene Hilfe, gewährte ihm aber, als lebendige Drohung gegen die Sueben, ehrenvolle Freistatt in Ravenna, wo er noch achtzehn Jahre lebte.

Gleiches Geschick, gleiche Flucht war Catualda beschieden. Seine Feinde riefen die Hermunduren gegen ihn zu Hilfe. In Forum Julium (Frejus) fand er sein Asyl.

Der markomannische Großstaat entstand und fiel mit Marobod, der alte Völkerverband der Sueben aber bestand zumal in religiöser Gemeinschaft fort.

Aus den Gefolgen beider Könige, ihres Unglücks treuen Gefährten, schuf Tiberius, das linke Donauufer zwischen der March (Preßburg) und dem CususUnter Cusus wird allgemein die Waag bei Comorn verstanden. Grund und Boden war unstreitig vorher quadisch und Vannio wahrscheinlich der Gaufürst des Bezirks. ihnen anweisend, einen neuen Klientelstaat unter dem König Vannius, einem quadischen Fürsten (Tac. II, 63). Einunddreißig Jahre hielt sich dieser: bis er, nachdem seine anfangs gute Regierung mit der Zeit sich verschlimmerte, durch ein Bündnis seiner äußeren (von seinen durch Raubzüge und Zölle angesammelten Schätzen angelockten) Feinde mit den Innern vertrieben ward: Vannio und Sido, die Söhne seiner Schwester, teilten das Reich unter sich: Claudius, jedes Hilfsgesuch versagend, dem Flüchtigen aber Aufnahme gewährend, ließ dies alles ungehindert geschehen. Die erste Bevölkerung dieses Staats war ein Mischvolk aus allen oder doch vielen suebischen Stämmen, darum ward derselbe ein suebischer genannt. Erscheinen diese Sueben später auch unter dem Namen der Quaden, so mag dies in der früheren Zugehörigkeit des Bodens oder in Vannius' Nationalität, welche vielleicht auch die der Mehrzahl war, seinen Grund finden(Ganz verkehrt ist die von Quitzmann in mehreren Schriften verfochtene Caprice: aus diesen beiden Gefolgschaften, zusammen gewiß nicht 2000 Köpfe, sei das ganze Volk der Bayern hervorgegangen. D.): (sie gingen aber sehr bald unter den anderen Sueben dieser Lande auf und unter. D.).

Als die Römer sich zurückgezogen, Marobod vernichtet war, regte Armin, auf dem Gipfel der Größe, wie Tacitus (II, 88) sagt, nach Königsmacht (d. h. nach dem Königtum über alle Gaue der Cherusker D.) strebend, den Freiheitsstolz der Volksgenossen wider sich auf. Der Bürgerkrieg entbrannte, mit wechselndem Glück ward gefochten, bis der »Befreier Germaniens« durch Meuchelmord seiner Gesippen fiel, im Lied wie in der Geschichte unsterblich fortlebend.Also lautet die herrliche Grabschrift, die Tacitus (II, 88) ihm gesetzt hat: »Unstreitig Germaniens Befreier, der nicht, wie andere Könige und Feldherren, das römische Volk nur in seinen Anfängen, sondern das Reich auf dem Gipfel der Blüte demütigte. 37 Jahre des Lebens, 12 der Macht hat er erfüllt: und noch wird er bei den Barbaren im Lied gefeiert. Den Jahrbüchern der Griechen, die nur das Eigne bewundern, ist er unbekannt, auch bei den Römern nicht nach Gebühr berühmt, weil wir, indem wir das Alte hervorheben, für das Neue gleichgültig sind.« So der Bericht.

Gewiß nicht die Tyrannei aus gemeiner Selbstsucht, aber Herrschaft der Gesetze und Kriegszucht wollte der große Mann in seinem Volke aufrichten. Weniger auch das Volk unstreitig als der Adel empörte sich gegen die neue Staatsidee: aber der auch in ersterem lebende wilde Unabhängigkeitstrieb erleichterte letzterem die Aufwiegelung. Die Sprache entbehrt des spezifischen Ausdrucks für solche Volksgesinnung, die auch neben weit vorgerückter Kultur bestehen kann. Freiheitsgefühl bezeichnet sie nicht, weil keine Freiheit ohne Ordnung, keine Ordnung ohne erschöpfende Gesetzlichkeit denkbar ist. Es ist ein instinktartiges Festhalten an Zuständen, die im Fortschritte der Zeit ihre naturwüchsige Bedeutung verloren haben: (es ist die alte Zentrifugalität der Germanen, welche die Aufrichtung des Einheitsstaats der Völkerschaft statt des Staatenbundes der Gaue noch nicht ertrug. D.).

Daß Tiberius, wie zum Sturze Marobods, so auch zu dem Armins durch Intrige mitgewirkt habe, sagt Tacitus nicht. Dies beweist aber nur, daß er in den Senatsprotokollen und sonst darüber eben nichts gefunden hat (vergl. II, 63 und 88). Uns dünkt es um so eher denkbar, weil wir nach seiner Sinnesart gerade in dem vor dem Senat laut ausgesprochenen Unwillen, womit er das Anerbieten des Chattenfürsten Adgandester, Armin vergiften zu wollen, zurückgewiesen habe, nur einen Grund mehr für unsere Vermutung erkennen. Gewiß ist jedenfalls, daß die einzigen Männer, welche Rom in Germanien zu fürchten hatte, vor Tiberius untergingen, dessen Politik also wahrlich eine vom römischen Standpunkt aus geschickte und richtige war.

Die Quellenberichte über die inneren Zerwürfnisse in Germanien hier vollständig wiedergeben zu wollen, würde zwecklos sein. Die Kämpfe der Cherusker für und wider den ihnen von Rom gesandten Fürsten Italicus im Jahre 47 (Tac. XI, 16 und 17), die (von Tac. XII, 28 erwähnte) fortwährende Zwietracht zwischen Chatten und Cheruskern, die Vertreibung der Amsivarier durch die Chauken im Jahre 58 (Tac. XIII, 55, 56), der große Krieg desselben Jahres zwischen den Hermunduren und Chatten (a. a. O. 57), die (Germ. 33 und 36) berichtete Niederlage der Brukterer durch die Tenchterer und Angrivarier so wie der Cherusker durch die Chatten, geben genügende Belege dafür, die mit dem Jahre 98 nur um deswillen aufhören, weil uns Tacitus selbst verläßt. Das bedeutendste dieser Ereignisse war unstreitig der Kampf um den Besitz der Salzquellen (an der fränkischen Saale?) zwischen den Hermunduren und Chatten: dieser Krieg ward um so erbitterter geführt, weil der Glaube die Fundorte des Salzes den Göttern geheiligt hielt. Den Kriegsgöttern aber hatten die Hermunduren damals das feindliche Heer zu weihen gelobt, was sie Roß und Mann niederzustoßen verpflichtete.

Die Zustände der Germanen und die Zusammenstöße mit Rom bis zur letzten Hälfte des zweiten Jahrhunderts haben wir vorstehend zu schildern versucht. Also standen sich die Träger der alten und der neuen Welt gegenüber, als der vierhundertjährige Kampf zwischen ihnen entbrannte. Gleichzeitig verlief der zweite Kampf zwischen Christen- und Heidentum, aber jenem ersteren lange Zeit fremd: denn Abwehr und Andrang blieben unverändert, ob auf der einen Seite Wotan oder Christus angerufen, ob auf der andern unter den Adlern oder dem Labarum gestritten ward.

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