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Gesammelte Schriften über Musik und Musiker. Erster Band

Robert Schumann: Gesammelte Schriften über Musik und Musiker. Erster Band - Kapitel 20
Quellenangabe
authorRobert Schumann
titleGesammelte Schriften über Musik und Musiker. Erster Band
publisherGeorg Wigand's Verlag
year1871
printrunZweite Auflage
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180810
projectidd3333209
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Aphorismen.

Das Beherrschende.

Schon längst war es mir aufgefallen, daß in Field's Compositionen so selten Triller vorkommen, oder nur schwere, langsame. Es ist so. Field übte ihn tagtäglich mit großem Fleiß in einem Londoner Instrumentmagazin, als ein stämmiger Geselle sich über das Instrument lehnt und stehend einen so schnellen, runden schlägt, daß Jener das Magazin verläßt mit der Aeußerung: kann der es, brauch' ich es nicht zu lernen. – Sollte aber hierin und in ähnlichem nicht der tiefere Sinn zu erkennen sein, daß der Mensch sich eigentlich nur vor dem beugt, was mechanisch nicht nachzuahmen ist?

F–n.

*

Dilettantismus.

Hüte Dich, Eusebius, den vom Kunstleben unzertrennlichen Dilettantismus (im bessern Sinn) zu gering anzuschlagen. Denn der Ausspruch: »kein Künstler, kein Kenner« muß so lang als Halbwahrheit hingestellt werden, als man nicht eine Periode nachweist, in der die Kunst ohne jene Wechselwirkung geblüht habe.

R–o.

*

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