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Gesammelte Gedichte. Zweiter Theil

Hans Christian Andersen: Gesammelte Gedichte. Zweiter Theil - Kapitel 6
Quellenangabe
authorHans Christian Andersen
titleGesammelte Gedichte. Zweiter Theil
publisherVerlag von Carl B. Lorck
year1847
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180805
projectid509c91c9
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Nach America.

Brüder, überm Meere da,
Fern von unserm Lande,
Hebet sich America
Mit dem güldnen Strande!
Dort der Vogel Phönix baut,
Gold und Silber man dort schaut,
Und gebrat'ne Tauben
Nisten in den Lauben.

Chor.

Gott, wie muß's da herrlich sein!
O, wie prächtig Flur und Hain!
Schade, daß America
Nur so fern; ach, wär ich da!

 

Dorten bleibt es immer hell;
Jegliche Kastanie
Ist geröstet, jeder Quell
Wein aus der Champagne.
Schenkt man dort sein Herz an wen,
Kriegt man wieder neun bis zehn,
Und die weiten Felder
Tragen nichts als Gelder.

Chor.

Gott, wie muß's da herrlich sein!
O, wie prächtig Flur und Hain!
Schade, daß America
Nur so fern; ach, wär' ich da!

 

Dort kennt man auch keinen Tod,
Keine Krankheitsschmerzen;
Wälder strotzen da von Brod
Und von Zuckerherzen.
Kleider nach Pariser Schnitt
Theilt man Einem gratis mit;
Wunderschöne Frauen
Sind allda zu schauen!

Chor.

Gott, wie muß's da herrlich sein!
O, wie prächtig Flur und Hain!
Schade, daß America
Nur so fern; ach, wär' ich da!

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