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Gesammelte Gedichte. Zweiter Theil

Hans Christian Andersen: Gesammelte Gedichte. Zweiter Theil - Kapitel 18
Quellenangabe
authorHans Christian Andersen
titleGesammelte Gedichte. Zweiter Theil
publisherVerlag von Carl B. Lorck
year1847
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180805
projectid509c91c9
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Dem Dichter Adelbert von Chamisso.

Du Herrlicher, so hab' ich Dich verloren!
Nicht hör' ich Deinen Trost, Dein Lob fortan.
Du sahst in mir, zu was mich Gott erkoren,
Sahst, was nur Vaters Blick erspähen kann.
Ist's Eitelkeit, wenn erst in meinen Schmerzen
Ich wohl erkannt, was mir Dein Beifall war?
Jetzt kannst Du lesen klar in meinem Herzen,
Siehst jetzt am besten, ob Dein Hoffen wahr.

Ein Schwan hat um den Erdkreis sich geschwungen –
Er schlummerte im Schooß des Wilden ein;
In Süd und Norden hat er Lieb' errungen,
Herüber quoll sein Sang aus Hermanns Hain;
Sein letzter waren Frankreichs Freiheitslieder, Béranger's Lieder.
Die Wurzel schlugen in der Völker Gunst;
Dann brach sein Herz – wann schlägt ein solches wieder? –
Versenkt in Trauer steht der Muse Kunst.

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