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Gesammelte Gedichte. Zweiter Theil

Hans Christian Andersen: Gesammelte Gedichte. Zweiter Theil - Kapitel 12
Quellenangabe
authorHans Christian Andersen
titleGesammelte Gedichte. Zweiter Theil
publisherVerlag von Carl B. Lorck
year1847
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180805
projectid509c91c9
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Thränen.

... Der große Vater gab
Der Blume Thau, dem Auge Thränen.

F. H. Guldberg.

Mein Herz ein graues Himmelreich,
Die Sorgen d'rin den Welten gleich;
Es ist so wunderlich ihr Lauf,
D'rum nimmt die Brust so schwer sie auf.
Weinst Du, sich Ruhe Dir gesellt,
Denn jede Thrän' ist eine Welt;
Ist eine Welt voll Sorg' und Lust:
Sie rollt herab von Deiner Brust.

Und weintest Du Dich müd' im Schmerz,
Wird von den Thränen leicht Dein Herz;
Die Sorge, sei sie noch so groß,
Wohnt in der Thränen-Welten Schooß.
Glaubst Du, daß er, der Alles schaut,
Das Tröpfchen, das im Grase thaut,
Der, was nur zu ihm strebt, erhält,
Daß er vergäße einer Welt?

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