Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Rudolf Töpffer >

Genfer Novellen

Rudolf Töpffer: Genfer Novellen - Kapitel 6
Quellenangabe
pfad/toepffer/genferno/genferno.xml
typenovelette
authorRudolf Töpffer
titleGenfer Novellen
publisherPhilipp Reclam jun.
translatorH. Graef
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20081106
projectid75b8b11b
Schließen

Navigation:

6.

Ich kehrte zu mir zurück, sehr glücklich und sehr verwandelt. Es schien mir, daß ich erst seit diesem Tage wirklich zu leben begonnen, und ich denke auch heute noch, daß es so ist. Denn wenn auch seitdem noch manchmal Unglücksfälle mein Leben erschüttert haben, so bin ich doch nicht wieder in jenen Zustand von Schlaffheit verfallen, der gewöhnlich die Folge eines zu gesicherten Daseins, einer zu bestimmt vorgezeichneten Zukunft ist, wo das Herz leer ist, die Fähigkeiten einrosten, der Geist zusammenschrumpft und sich schließlich nur noch mit kleinlichen Saloninteressen und den leichtfertigen Zerstreuungen der Eitelkeit befaßt. Ich gehöre einer Klasse von Menschen an, in der dieser Zustand gerade heutzutage häufig vorkommt; und wenn ich sehe, was für ein Los denen beschieden ist, die darin beharren, so empfinde ich, daß, wenn ich mein Leben in Ermangelung dessen, was mein Glück begründet, noch einmal zu bestimmen hätte, ich ein Dasein voller Arbeit und Armut, der Wurzel aller Tätigkeit und Anstrengung wählen, und dem Wohlleben und Müßiggang vorziehen würde, in denen ich die Hälfte meiner schönsten Jahre hingebracht habe.

Wie am Abend vorher hatte ich mich hingesetzt, um über die innere Bewegung, die mich mächtig und lebhaft erfüllte, nachzudenken, wie es wohl geschieht in den feierlichen Augenblicken unseres Lebens, in denen wir von der Vergangenheit Abschied nehmen, um uns ganz und gar einer neuen Bestimmung hinzugeben. Bald saß ich still, richtete meine Augen auf das Feuer und ermutigte meine Hoffnungen mit allem, was ich in der Erinnerung, in den Worten und dem Ausdruck des jungen Mädchens an Liebevollem und Freundlichem finden konnte, vor allem aber mit dem Ansehen, welches die Empfehlungen meines Freundes bei ihr haben würden: bald wiederum, wenn ich meine Hoffnungen bereits als erfüllt betrachtete, stand ich entzückt auf, lief im Zimmer auf und ab und, den Tagen, den Wochen, den Jahren vorauseilend, malte ich mir ein lachendes Glück aus, mit dem ich tausend reizvolle Pläne verband. Inmitten dieser Träume fielen meine Augen auf einen an mich gerichteten Brief, den ich in meiner Zerstreutheit nicht bemerkt hatte, obgleich er vor mir auf dem Kamin lag.

An der Aufschrift erkannte ich sofort die Handschrift meines Paten, und ich schellte: »Wann ist dieser Brief gekommen,« fragte ich Jakob.

»Während der gnädige Herr fort waren. Es wird sogar eine Antwort erwartet, hat man gesagt.«

»Es ist gut.« Ich öffnete den Brief mit mäßiger Eile; er lautete:

»Mein lieber Eduard!

Ich will gern alles vergessen. Nachdem ich Dich verlassen, habe ich von Deinem Streich gehört, und daß Dein Mantel dort geblieben ist. Ich bin alsbald an der maßgebenden Stelle tätig gewesen und habe die Gerüchte erstickt, die sich schon kräftig auszubreiten begannen. Das Wichtigste war, Herrn Pastor Latour, den Verwandten Deiner Zukünftigen, zu besänftigen, und das ist mir gelungen. Noch ist nichts verdorben.

Nachdem Du das Mädchen einmal verführt hast, ist, denke ich, alles nach dieser Richtung erledigt. Du schuldest ihr natürlich eine Entschädigung, und das soll meine Sache sein. Nun aber auch keine Ungewißheit, keinen Aufschub mehr. Morgen machen wir ein Ende, und um diesen Preis (Du bist nicht sehr zu beklagen) findest du wieder die Erbschaft und die Freundschaft
Deines Dir wohlgeneigten Paten.«

Das Lesen dieses Briefes versetzte mich in den heftigsten Zorn und ich brach in beleidigende Ausrufe gegen meinen Paten aus, der sich mir als ein Wesen ohne Herz und Moral enthüllte, dessen schamlose Worte alles entweihten, was ich als rein und heilig betrachtete. Ich ergriff die Feder und verfaßte eine Antwort, deren verächtliche Heftigkeit zu weitgehend war, um mich nicht selbst einige Augenblicke später einsehen zu lassen, daß ich diesen Brief nicht absenden konnte. Ich zerriß ihn deshalb, um eine zweite und dann eine dritte Antwort aufzusetzen, bis ich ruhiger wurde und mir überlegte, daß die Entscheidung über mein Schicksal, die ja wahrscheinlich am nächsten Tage erfolgen würde, die schlagendste Antwort auf seinen schmählichen Brief sein wird; ich unterließ es deshalb, ihm überhaupt zu schreiben und betrachtete es als meine einzige Rache, zu meinen süßen Träumereien zurückzukehren.

Es war fast drei Uhr morgens, als ich mich zu Bett legte. Ich hoffte, die Ungeduld, mit der ich den kommenden Tag erwartete, durch einige Stunden Schlaf fortzutäuschen; aber ich vermochte kaum während einiger Augenblicke die Augen zu schließen; bei den ersten Lichtstrahlen, die in mein Zimmer drangen, stand ich auf, zog mich an und wartete mit immer lebhafterer Ungeduld weiter. Die Augen auf meine Kaminuhr gerichtet, berechnete ich, wann Herr Latour aufstehen müßte, wann er bereit sein könnte, fortzufahren, wann er unterwegs sein, und wann er sich endlich bei den Damen einfinden würde. Bei diesem Augenblick angelangt, verfaßte ich seine Rede auf hunderterlei verschiedene Weisen, je nach der Lage, dem Ort, der Stimmung, in der er seine beiden Freundinnen treffen würde. Sodann lieh ich mit Hilfe der Einbildungskraft, welche die Sehnsucht und die Liebe einzuflößen vermögen, den Ausdrücken meiner Geliebten und den Worten der Mutter eine Sprache, die meine Bitten erhören ließ. Schließlich wurde mir das weitere Harren unerträglich, und ich entschloß mich, mein Haus zu verlassen, um der Antwort, die Herr Latour mir überbringen wollte, entgegenzugehen.

In seinem eigenen Landhause, etwa eine Wegstunde von der Stadt, hatte der gute Pastor die Damen am Tage vorher aufgenommen. Dorthin machte ich mich an einem Dezembermorgen auf den Weg. Die Eindrücke, die ich damals empfand, werden niemals aus meinem Gedächtnis schwinden. Das Wetter war milde, die Wege scheußlich. Eine bleiche Sonne erleuchtete mit silberfarbigem Lichte die Felder ohne Grün, die Bäume ohne Laub, und der Schnee der Berge schimmerte nur schwach durch einen leichten Nebel hindurch. Aber mein Herz erwärmte die eisige Natur mit seiner Glut, und in der Rührung über die Aussicht auf ein nahes Glück malte ich mir aus, wie die Seligkeit und die Liebe ihre Gaben bis in die geringsten Hütten, die zerstreut auf den Wiesen am Rande der Landstraße lagen, tragen. Ich erinnere mich, daß, als ich mich hingesetzt hatte, um Herrn Latour zu erwarten, meine Augen auf einer dieser Hütten ruhten, die fast ganz unter dem dichten Gezweig der Ulmen begraben lag, und aus der eine ruhige Rauchsäule emporstieg. Ich dachte daran, meine Zukunft in so einer niedrigen Hütte zu begründen; ich brachte meine Geliebte her, ich begann schon meine Lebensführung hier einzurichten; ich belebte diese kahlen Schatten mit dem lebendigen Zauber meiner Träume, und meine für einige Augenblicke getäuschte Ungeduld ließ meine Gedanken um diesen ländlichen Zufluchtsort flattern. Manchmal schenkt uns das Schicksal in unseren Träumen eine Ahnung des Kommenden. In einem Schlupfwinkel ganz in der Nähe dieser Örtlichkeit habe ich wenige Jahre später die Verwirklichung meiner Träume erlebt.

Während ich dort saß, erschien am Horizont der Landstraße ein Wagen, der mich jäh aufspringen und ihm entgegeneilen ließ. Von fern erkannte ich, daß er leer war, und wollte bereits vorbeigehen, als der Kutscher sein Pferd zuerst langsamer gehen ließ, dann anhielt und mich fragte, ob ich nicht der Herr sei, den Herr Latour holen lasse. In einem Augenblick saß ich in dem Wagen, der schleunigst umkehrte. Die Verwirrung und Erregung, die meiner Ungeduld folgten, benahmen mir jede Geistesgegenwart, so daß ich alles in der Welt darum gegeben haben würde, wenn der Wagen mich mit geringerer Schnelligkeit davongetragen hätte.

Bald bemerkte ich das Haus; es lag auf halber Höhe eines Hügels. Man gelangte zu ihm über einen steilen Abhang, der von alten Nußbäumen beschattet war. Mein Herz klopfte mächtig, meine Augen suchten angstvoll irgendeine Bewegung um mich herum. Aber ein ruhiges Schweigen schwebte über der Zurückgezogenheit dieses Ortes; zwei offene Fensterflügel im Erdgeschoß verrieten allein, daß es bewohnt war. Inzwischen näherte sich der Abhang seinem Ende; schon verbargen mir die nähergerückten Hecken die Aussicht auf die Gebäude; ich bemerkte einen Torweg, und das Bellen eines Hundes vermischte sich plötzlich mit dem langsameren Rollen der Räder, die das Pflaster des Hofes berührten. Der Wagen hielt und alles verfiel wieder in die frühere Stille.

Ich war eben abgestiegen, als Herr Latour erschien. Eine Dame von fünfzig Jahren stützte sich auf seinen Arm. Sie war mit Geschmack und einfach gekleidet; trotz der Bewegung, die die edle Heiterkeit ihres Antlitzes beherrschte, erhöhte der durchdringende und gefühlvolle Blick, mit dem sie mich ansah, meine Schüchternheit, während er ihr gleichzeitig mein Herz gewann. In diesen ersten Augenblicken wußte ich nichts zu sagen; auch sie beobachtete Stillschweigen; aber der gute Pastor wandte sich an mich: »Mein Freund,« sagte er, »ich habe Ihre Wünsche der gnädigen Frau übermittelt, die so freundlich ist, davon angenehm berührt zu sein. Das ist, denke ich, alles, was ich meinerseits tun konnte. Das übrige liegt bei Ihnen oder vielmehr bei Ihrem Verdienst, das besser durch sich selbst spricht, als es meine Lippen vermögen.«

»Auf eine seltsame Weise,« nahm nun die Mutter mit bewegter Stimme das Wort, »lernen wir uns kennen ... dennoch, die Worte des Herrn Latour vermögen mehr als alle andern Ihnen meine Achtung zu gewinnen, und ich darf eine Bitte, die er unterstützt, nicht zurückweisen. Meine Tochter weiß noch von nichts, aber ich habe ihr nun nichts mehr zu verschweigen; das übrige muß ich ihrer freien Wahl überlassen. Aber, bitte, treten Sie ein ...«

Ich war noch zu verwirrt, um eine Antwort zu wagen; gleichwohl vergaß ich im wogen meiner Gefühle die Zurückhaltung, welcher Höflichkeit und Selbstbeherrschung sich befleißigen sollten: ich ergriff die Hand der Mutter und drückte meine Lippen darauf mit einer Ergriffenheit, für die sie empfänglich schien. Kaum hatte ich diese Regung in ihrem Antlitz entdeckt, als ich, schon weniger furchtsam, ihr meinen Arm anbot, um sie in den Salon zu geleiten. In diesem Augenblick fühlte ich mich bereits als ihr Sohn, und mein von Glücks- und Dankesgefühlen begeistertes Herz schwur ihr die aufrichtige Zuneigung, mit der ich seitdem ihre alten Tage zu beglücken gesucht habe.

Als ich in den Salon eingetreten war, erkannte mich das junge Mädchen wieder, und ihre Wangen färbten sich mit lebhafter Röte; als sie mich jedoch den Arm ihrer Mutter halten sah, gewann sie ihre Ruhe wieder und verneigte sich zum Gruß vor mir. Sie stand vor mir in anmutiger, bescheidener Haltung und wartete bis die andern Platz genommen, ehe sie sich selbst setzte. »Ich hoffe, mein Fräulein,« sagte ich zu ihr, »daß Sie nicht mehr allzuviel Ermüdung von jenem Abend verspüren, dem ich den Vorzug verdanke, Sie kennen gelernt zu haben.«

Sie errötete von neuem, und um die Verlegenheit zu verscheuchen, die ihr diese Erinnerungen verursachten, begann ich von der Feuersbrunst zu sprechen. Nun kam eine Unterhaltung in Gang, aber kalt und gezwungen, wie es geschieht, wenn die Worte nur dazu dienen, die Zerstreutheit des Herzens zu verbergen. Nur das junge Mädchen, das diese Empfindungen nicht teilte, überließ sich der Freude, zuzuhören und fügte schüchtern den Erzählungen, die ihre Aufmerksamkeit völlig in Anspruch nahmen, einige Worte hinzu. Gleichwohl wurde die Lage, je länger sie dauerte, nur peinlicher; wenn ich mich auch schon etwas sicherer fühlte, so hatten die Worte der Mutter mich doch darüber im Ungewissen gelassen, was ich wagen dürfte, auszusprechen. Schließlich wandte sich Herr Latour an das junge Mädchen: »Ich habe einen Wunsch auszusprechen, Fräulein Adele; es ist der, daß mein Freund, der auch der Freund Ihrer Frau Mutter ist, eines Tages der Ihrige werden möchte.«

»Sie wissen sehr gut, Herr Latour,« sagte das junge Mädchen schüchtern aber ohne Scham, »daß ich alle diejenigen liebe, die meiner Mutter und Ihnen teuer sind.«

Ich merkte nun, daß sie den Grund meines Kommens nicht ahnte, und daß sie in ihrem völlig unberührten Herzen den Sinn der Worte des Herrn Latour nicht verstanden hatte.

»Mein Fräulein,« ergriff ich nunmehr das Wort, »die geringste Zuneigung von Ihrer Seite ist in meinen Augen eine unschätzbare Gunst. Aber warum sollte ich Ihnen den Wunsch verschweigen, von dem mein Glück abhängt ...? Es ist das Geschenk Ihrer Hand, das ich erflehe, es ist das Glück, mein Leben dem Ihrigen gesellen zu dürfen, das Glück, zugleich mit einer so liebenswürdigen Gefährtin eine Mutter zu gewinnen, die ich schon ebenso liebe und verehre wie die, welche ich verloren habe.«

Während ich mich so ausdrückte, richtete das junge Mädchen, überrascht und erschreckt, ihre Blicke bald auf Herrn Latour, bald auf mich, bald auf ihre Mutter. Diese hatte in dem Augenblick, wo sie über das Schicksal ihrer zärtlich geliebten Tochter entscheiden sollte, gefühlt, wie ihre Herzenswunde sich von neuem öffnete; zerrissen in der Erinnerung an die Vergangenheit, unterwürfig und doch zitternd vor der Ungewißheit der Zukunft, flehte ihr Blick um Liebe, Schutz und Mitleid; endlich vermochte sie nicht mehr, sich zu beherrschen, und aus ihren Augen flossen reichliche Tränen.

»Mama,« rief da die Tochter und flüchtete sich zu ihr, »warum weinen Sie ...? Ich liebe den Herrn und ich bin Ihnen ergeben ... Verfügen Sie über mich zu Ihrem Glück; dort allein werde ich das meine finden.«

Ihre Mutter vermochte ihr noch nicht zu antworten; schließlich aber suchte ihre Erregung bei mir einen Schutz; sie ergriff die Hand ihrer Tochter und legte sie in die meinige.

Von diesem Augenblick an waren wir vereint. Die wahre Unschuld ist vertrauend. Ein Herz, dem die Liebe noch fremd war, gibt sich ohne Rückhalt hin. In dem Herzen Adeles fand ich die Schätze unberührt, die die Welt so häufig beschmutzt oder entblättert, die Zurückgezogenheit aber verschönt und verhüllt. Bei all ihrer bemerkenswerten Schönheit, ihrer Anmut, ihrer Empfänglichkeit, die bei einer Frau alle Gaben und Kenntnisse noch erhöht, kannte ihre großmütige und bescheidene Seele keine anderen Vergnügungen als die der Zuneigung und Hingebung. Wenn sie die Anmut ihrer Bewegungen und ihres Geistes verschwenderisch auszustreuen schien, so verlieh gleichzeitig eine schamhafte Zurückhaltung der geringsten ihrer Gunstbezeigungen einen Zauber, der weit tiefer und unendlich reizvoller war als der, den ebenso schöne Frauen vergeblich in die Berechnungen der geschicktesten Koketterie zu legen suchen.

Es wurde abgemacht, daß die Damen den Rest des Winters in der Zurückgezogenheit verbringen sollten, die ihnen die Güte des Herrn Latour bot. Dorthin kam ich jeden Tag während eines strengen, eisigen Winters, um mich in der Nähe dieses reizenden Mädchens an den Freuden einer Liebe zu berauschen, die jeden Tag lebhafter, jeden Tag schöner erwidert wurde. O, ihr Zeiten irdischer Seligkeit und lachender Hoffnungen! Ihr glücklichsten Tage meines Lebens! Nicht wie so viele andere Vergnügungen, welche die Jahre für immer mit sich fortnehmen, seid ihr vergangen, ohne liebenswürdige Spuren zu hinterlassen; ihr wäret das schimmernde Morgenrot des Glücks, das ich noch heute genieße, und mein Herz, das in der Erinnerung zu euch zurückkehrt, hat nicht nötig, von euch Rechenschaft zu verlangen über holde Versprechungen, mit denen ihr mich einst gelockt habt. Im nächsten Frühling verband uns Herr Latour in der Kirche eines benachbarten Dorfes. Stolz und glücklich über eine Vereinigung, die das Werk seiner Klugheit und Uneigennützigkeit war, ist er unser beständigster Freund geblieben. Jakob hat mich in meine neuen Verhältnisse begleitet. Mein Pate ist zwei Jahre später gestorben, ohne mir verziehen zu haben; sein Vermögen hat er unter Verwandte verteilt, die weniger begütert sind als ich. Ich endige, lieber Leser. Hast du mich bis zum Schluß begleitet? Ich habe es mir wenigstens eingebildet, und empfinde darum großes Bedauern, von dir zu scheiden.

 << Kapitel 5  Kapitel 7 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.