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Gedichte. Zweiter Theil

Aloys Blumauer: Gedichte. Zweiter Theil - Kapitel 162
Quellenangabe
typepoem
authorAloys Blumauer
titleGedichte. Zweiter Theil
publisherRieger'sche Verlagsbuchhandlung
seriesAloys Blumauer's gesammelte Schriften
volumeDritter Theil
year1871
illustratorTh. Hosemann
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20130902
projectida98e096f
wgs9151
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An Fräulein Nanette von Spielmann.

Bei Uebersendung eines Zupfkästchens.

Dem liebenswürdigsten der Mädchen
Schickt dies Behältniß goldner Fädchen
Ein Freund zum neuen Jahr;
Allein, statt Gold hinein zu legen,
Bringt er darin, wie Dichter pflegen,
Nur gute Wünsche dar.

Er wünscht, daß, gleich den goldnen Fäden,
An deiner Lebenstage jeden
Sich Glück und Segen reih';
Und keiner deiner Mühetage
Dir jemals eine größre Plage,
Als – Gold zu zupfen sei.

Leicht, wie das Gold sich löst von Seide,
Entwickle zu der Eltern Freude
Sich auch dein früher Geist,
Und zeige dann in jedem Falle
Sich gleich dem edelsten Metalle,
Das glänzt und niemals gleißt.

Und so verbinde dann auf immer,
O Mädchen mit dem Jugendschimmer
Der äußeren Gestalt,
Dem Golde gleich, das vor dir lieget,
Und wenn man's prüfet, glänzt und wieget,
Auch inneren Gehalt.

*

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