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Gedichte. Zweiter Theil

Aloys Blumauer: Gedichte. Zweiter Theil - Kapitel 154
Quellenangabe
typepoem
authorAloys Blumauer
titleGedichte. Zweiter Theil
publisherRieger'sche Verlagsbuchhandlung
seriesAloys Blumauer's gesammelte Schriften
volumeDritter Theil
year1871
illustratorTh. Hosemann
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20130902
projectida98e096f
wgs9151
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Eingang des ersten Gesangs des Mädchens von Orleans.

Ihr wollt, daß ich die Heiligen euch preise.
Schwach ist mein Ton, und meines Liedes Weise
Fast zu profan. Doch weil ich folgsam bin,
So sing ich euch die Wunderthäterin
Miß Hanne, die als Jungfer ohne Mängel
Handhabte Frankreichs Lilienstengel,
Den König selbst der Britten Wuth entriß,
Und ihn zu Rheims am Altar salben ließ.
Miß Hanne trug euch unterm Unterrocke,
Wie unterm Panzerhemd und dem Visir
Den ganzen Muth von einer britt'schen Dogge:
Wiewohl zu meinem Nachtgebrauche mir
Ein lämmchenfrommes Mädchen lieber wäre;
Doch Hannens Löwenwuth ist keine Mähre:
Ihr werdet's sehn, les't nur das Büchlein hier,
Denn das, womit sie ihrer Thaten Ehre
Und ihren Heldenmuth auf's Höchste trieb,
War, daß sie fast ein Jahr lang – Jungfer blieb.

*

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