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Gutenberg > Paul Scheerbart >

Gedichte

Paul Scheerbart: Gedichte - Kapitel 35
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Scheerbart
typepoem
sendermagnus.mueller@vetmed.uni-giessen.de
modified20170929
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Was nie ein Mensch gesehn!

Romantischer Symbolistengesang.

(1897)

        Da tönten von allen Bergen
So seltsam und wunderschön
Die Lieder von tausend Zwergen,
Die nie ein Mensch gesehn.

Es klang wie ein alter Reigen
Wohl über Feld und Thal.
Dann aber begann ein Schweigen,
Das erfüllte das ganze All.

Wir standen und sahen träumend
Die Berge und Zwerge an.
Das Bächlein aber lief schäumend
Plötzlich zum Himmel hinan.

 


 

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