Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Paul Scheerbart >

Gedichte

Paul Scheerbart: Gedichte - Kapitel 12
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Scheerbart
typepoem
sendermagnus.mueller@vetmed.uni-giessen.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Dunkle Nacht in Europa

(1897)

        Das ist doch sehr wunderbar,
daß die Nacht so dunkel ist.
Alle Sterne schliefen ein –
Auch der schöne Mondenschein.
Und ich finde nicht nach Haus,
Tappe, taste so mich weiter,
Stolpre, falle, liege, denke –
Doch die Nacht bleibt dunkel –
All das viele Glanzgefunkel
Ist total verschwunden.
Das ist doch sehr wunderbar,
Daß die Nacht so dunkel ist.
Warum ist sie dunkel?
O du Rätsel der Nacht.

 


 

 << Kapitel 11  Kapitel 13 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.