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Moritz Graf Strachwitz: Gedichte - Kapitel 54
Quellenangabe
titleGedichte
authorMoritz von Strachwitz
yearca. 1935
publisherDeutsche Hausbücherei
addressHamburg
created20011215
sendergerd.bouillon@t-online.de
typepoem
modified20170929
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Meeresabend

        Sie hat den ganzen Tag getobt
    Als wie in Zorn und Pein,
Nun bettet sich, nun glättet sich
    Die See und schlummert ein.

Und drüber zittert der Abendwind,
    Ein mildes heiliges Wehn,
Das ist der Atem Gottes,
    Der schwebet ob den Seen.

Es küßt der Herr aufs Lockenhaupt
    Die schlummernde See gelind
Und spricht mit säuselndem Segen:
    Schlaf ruhig, wildes Kind!

 


 

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