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Moritz Graf Strachwitz: Gedichte - Kapitel 41
Quellenangabe
titleGedichte
authorMoritz von Strachwitz
yearca. 1935
publisherDeutsche Hausbücherei
addressHamburg
created20011215
sendergerd.bouillon@t-online.de
typepoem
modified20170929
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Das Nibelungenlied

      Das deutsche Lied, in dunkle Nacht verschlagen,
Hat lang geschlummert, bis sein Strahl erwacht,
Bis mit des Geistes göttlich hoher Macht
Ein blühend Kind es an das Licht getragen.

Das war die Mär von alten Heldensagen,
Die hat's zur Götterflamme angefacht,
Bis es erblüht' in unerreichter Pracht
Und flog empor auf goldnem Sonnenwagen.

»Da zog einher mein mächtig Kampfestönen
Durchs deutsche Land, von heil'ger Kraft erfüllt,
Obgleich kein Meißel glättend mich gefeilt,

Und immer tön' ich noch der Dichtkunst Söhnen,
Das erste Kind, das deutscher Sang belebt,
Das zu der Sonne stolz voran geeilt.«

 


 

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