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Gutenberg > Ernst Stadler >

Gedichte

Ernst Stadler: Gedichte - Kapitel 13
Quellenangabe
titleGedichte
authorErnst Stadler
typepoem
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-008528-4
created19990712
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Mittag

1904

            Der Sommermittag lastet auf den weißen
Terrassen und den schlanken Marmortreppen⠁
die Gitter und die goldnen Kuppeln gleißen⠁
leis knirscht der Kies. Vom müden Garten schleppen

sich Rosendüfte her⠁ wo längs der Hecken
der schlaffe Wind entschlief in roten Matten⠁
und geisternd strahlen zwischen Laubverstecken
die Götterbilder über laue Schatten.

Die Efeulauben flimmern. Schwäne wiegen
und spiegeln sich in grundlos grünen Weihern⠁
und große fremde Sonnenfalter fliegen
traumhaft und schillernd zwischen Düfteschleiern.

 


 

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