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Johann Georg Fischer: Gedichte - Kapitel 3
Quellenangabe
titleGedichte
authorJohann Georg Fischer
modified20170815
typepoem
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Abend

            Endet schon des Tages Leben
und sein ganzes Glück?
Töne und Gestalten schweben
in sich selbst zurück.

Zwischen Wachen, zwischen Träumen
trinkt die Seele schon,
zugeweht aus andern Räumen,
leisen Harfenton.

Breite nun, du sternenschöne,
atemstille Nacht,
deine Schleier und versöhne
wo ein Leiden wacht.

 


 

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