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Joseph Freiherr von Eichendorff: Gedichte - Kapitel 211
Quellenangabe
titleGedichte
authorJoseph von Eichendorff
modified20170815
typepoem
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Der Umkehrende

      Es wandelt was wir schauen,
Tag sinkt ins Abendrot,
die Lust hat eignes Grauen,
und alles hat den Tod.

Ins Leben schleicht das Leiden
Sich heimlich wie ein Dieb,
wir alle müssen scheiden
von allem was uns lieb.

Was gäb' es doch auf Erden,
wer hielt den Jammer aus,
wer möchte geboren werden,
hieltst du nicht droben haus!

Du bist's, der , was wir bauen,
mild über uns zerbricht,
daß wir den Himmel schauen –
darum so klag' ich nicht.

 


 

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