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Joseph Freiherr von Eichendorff: Gedichte - Kapitel 143
Quellenangabe
titleGedichte
authorJoseph von Eichendorff
modified20170815
typepoem
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Nachts

        Ich stehe in Waldesschatten
wie an des Lebens Rand,
die Länder wie dämmernde Matten,
der Strom wie ein silbern Band.

Von fern nur schlagen die Glocken
über die Wälder herein,
ein Reh hebt den Kopf erschrocken
und schlummert gleich wieder ein.

Der Wald aber rühret die Wipfel
im Traum von der Felsenwand.
Denn der Herr geht über die Gipfel
und segnet das stille Land.

 


 

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