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Joseph Freiherr von Eichendorff: Gedichte - Kapitel 103
Quellenangabe
titleGedichte
authorJoseph von Eichendorff
modified20170815
typepoem
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Neue Liebe

        Herz, mein Herz, warum so fröhlich,
So voll Unruh und zerstreut,
Als käm über Berge selig
Schon die schöne Frühlingszeit?

Weil ein liebes Mädchen wieder
Herzlich an dein Herz sich drückt,
Schaust du fröhlich auf und nieder,
Erd und Himmel dich erquickt.

Und ich hab die Fenster offen,
Neu zieh in die Welt hinein
Altes Bangen, altes Hoffen!
Frühling, Frühling soll es sein!

 


 

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