Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Max Dauthendey >

Gedichte

Max Dauthendey: Gedichte - Kapitel 12
Quellenangabe
titleGedichte
authorMax Dauthendey
modified20170815
typepoem
Schließen

Navigation:

In der Fremde

        Möchte heute ohne Ende
Schluchzen in die beiden Hände.
Bin so müde von den Leiden,
Möchte mich in Frohheit kleiden.
Doch das Warten, dieses Weh,
Liegt mir in dem Blut wie Schnee.

Warte nun viel Mondenlängen,
Horche nach den Friedensklängen.
Aber neue Schlachten wüten,
Blut fällt auf des Sommers Blüten,
Elend flicht sich neue Ruten.
Ach, die Welt, will sie verbluten?

 


 

 << Kapitel 11  Kapitel 13 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.