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Georg Bötticher: Gedichte - Kapitel 43
Quellenangabe
titleGedichte
authorGeorg Bötticher
year2017
correctorgerd.bouillon@t-online.de
typepoem
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Verleger-Wünsche

              Was doch ä Verleger nich winschen gann!
Da sagt m'r neilich ä solcher Mann:
»Ihr Manuskript iewern seligen Geenig
Hat m'r sehre gefallen, mei liewer Herr Heenig,
Das Dingk is witzig, backend, bickant,
Un flott geschriewen – gorzum scharmant.
Ich nehme de Biografie – (se hat Schwung!) –
Mit eener eenzigen Änderung:
Ä Buch iewern Geenig – das derf Sie nich kränken –
Hat fer d'n Verleger stets ä Bedenken.
Verhimmelt's den Ferschten nich ferchterlich,
So goofen's de Loyalen nich.
Un werd's nich seinen Fehlern gerecht,
So machen's de Demokraten schlecht.
Un gorz un gut, wie mersch ooch mache,
Mit d'r Majestät – das is so 'ne Sache.
Wie wärsch, wenn Se, niemanden ze verdrießen,
D'n Geenig ganz aus'n Spiele ließen?
Herr Heenig! Ich nehme das Buch uff'n Fleck!
Awer bitte: lassen Se'n Geenig weck!«

 


 

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