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Adelbert von Chamisso: Gedichte - Kapitel 125
Quellenangabe
titleGedichte
authorAdelbert von Chamisso
year2017
correctorgerd.bouillon@t-online.de
typepoem
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Mahnung.

     

Willst deines Hauses Glanz du aufrecht halten?
    Laß rosten deiner Väter Schild und Schwert,
    Die thun es nicht, die geben nicht den Wert,
    Die Zeit ist abgelaufen, wo sie galten.

Das Neue wird; das Alte muß veralten.
    Die Meinung hat im Lichten sich verklärt
    Und von der rauhen Faustkraft abgekehrt;
    Das Wort ist's, der Gedanke, welche walten.

Dort magst du die verfehmten Häupter sehen,
    Männer des Wortes, welche tüchtig waren,
    Und sehen ihre Sitze ledig stehen.

Von dir laß die Geschichte Gleiches melden;
    Tüchtig, wie sie, erwirb und lasse fahren,
    Und Deutschland rechnet dich zu seinen Helden.

 


 

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