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Gedichte

Hugo Ball: Gedichte - Kapitel 34
Quellenangabe
titleGedichte
authorHugo Ball
year2017
correctorgerd.bouillon@t-online.de
typepoem
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        Der Schlaf, unser Schlaf ist ausgestorben,
Das Auge Gottes thront, rote Seidenschleier sein Lid.
Die Nachstellungen der Mandarinen schrecken uns nicht mehr.
Esel und Öchslein wohnen zu unseren Füßen im Bett
Und reden bequem wie zu Weihnachten in Bethlehem.

Der Graf von Agaz reitet auf einem Leilaken: o Greco!
Der Flügel eines Engels hängt rosenrot aus einer Wolke.
Mit grünem Gockelschopf trittst du auf in den Kabaretten.
Deine Kinderstirne, ist zahm vor mir.
Du bist ein Tüchlein aus Purpur.

Eine Gloriole von jungen Löwen ist um deinen Kopf.
Deine Lippen sind Schaufelräder des Lebens.
Die Gespenster der Messe rouge essen aus deiner Hand.
Bubu von Montparnasse und Jesus von Nazareth
Staunen ob deiner Inbrunst Fahnenversammlung.

 


 

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