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Friedrich Schiller: Gedichte - Kapitel 91
Quellenangabe
typepoem
titleGedichte
authorFriedrich Schiller
year1879
publisherJ. G. Cotta'sche Buchhandlung
addressStuttgart
sendergerd.bouillon@t-online.de
correctorreuters@abc.de
modified20160907
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Der spielende Knabe.

Spiele, Kind, in der Mutter Schooß! auf der heiligen Insel
    Findet der trübe Gram, findet die Sorge dich nicht.
Liebend halten die Arme der Mutter dich über dem Abgrund,
    Und in das fluthende Grab lächelst du schuldlos hinab.
Spiele, liebliche Unschuld! Noch ist Arkadien um dich,
    Und die freie Natur folgt nur dem fröhlichen Trieb;
Noch erschafft sich die üppige Kraft erdichtete Schranken,
    Und dem willigen Muth fehlt noch die Pflicht und der Zweck.
Spiele! Bald wird die Arbeit kommen, die hagre, die ernste,
    Und der gebietenden Pflicht mangeln die Lust und der Muth.

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