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Friedrich Schiller: Gedichte - Kapitel 2
Quellenangabe
typepoem
titleGedichte
authorFriedrich Schiller
year1879
publisherJ. G. Cotta'sche Buchhandlung
addressStuttgart
sendergerd.bouillon@t-online.de
correctorreuters@abc.de
modified20160907
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Amalia.

Schön wie Engel voll Walhallas Wonne,
    Schön vor allen Jünglingen war er,
Himmlisch mild sein Blick, wie Maiensonne,
    Rückgestrahlt vom blauen Spiegelmeer.

Seine Küsse – paradiesisch Fühlen!
    Wie zwo Flammen sich ergreifen, wie
Harfentöne in einander spielen
    Zu der himmelvollen Harmonie –

Stürzten, flogen, schmolzen Geist und Geist zusammen,
    Lippen, Wangen brannten, zitterten,
Seele rann in Seele – Erd' und Himmel schwammen
    Wie zerronnen um die Liebenden!

Er ist hin – vergebens, ach! vergebens
    Stöhnet ihm der bange Seufzer nach!
Er ist hin, und alle Lust des Lebens
    Wimmert hin in ein verlornes Ach!

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