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Friedrich Schiller: Gedichte - Kapitel 127
Quellenangabe
typepoem
titleGedichte
authorFriedrich Schiller
year1879
publisherJ. G. Cotta'sche Buchhandlung
addressStuttgart
sendergerd.bouillon@t-online.de
correctorreuters@abc.de
modified20160907
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Kleinigkeiten.

 

Der epische Hexameter.

Schwindelnd trägt er dich fort auf rastlos strömenden Wogen,
    Hinter dir siehst du, du siehst vor dir nur Himmel und Meer.

 

Das Distichon.

Im Hexameter steigt des Springquells flüssige Säule,
    Im Pentameter drauf fällt sie melodisch herab.

 

Die achtzeilige Stanze.

Stanze, dich schuf die Liebe, die zärtlich schmachtende – dreimal
    Fliehest du schamhaft und kehrst dreimal verlangend zurück.

 

Der Obelisk.

Aufgerichtet hat mich auf hohem Gestell der Meister.
    Stehe, sprach er, und ich steh' ihm mit Kraft und mit Lust.

 

Der Triumphbogen.

Fürchte nicht, sagte der Meister, des Himmels Bogen; ich stelle
    Dich unendlich, wie ihn, in die Unendlichkeit hin.

 

Die schöne Brücke.

Unter mir, über mir rennen die Wellen, die Wagen, und gütig
    Gönnte der Meister mir selbst, auch mit hinüber zu gehn.

 

Das Thor.

Schmeichelnd locke das Thor den Wilden herein zum Gesetze;
    Froh in die freie Natur führ' es den Bürger hinaus.

 

Die Peterskirche.

Suchst du das Unermeßliche hier, du hast dich geirret;
    Meine Größe ist die, größer zu machen dich selbst.

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