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Friedrich Schiller: Gedichte - Kapitel 116
Quellenangabe
typepoem
titleGedichte
authorFriedrich Schiller
year1879
publisherJ. G. Cotta'sche Buchhandlung
addressStuttgart
sendergerd.bouillon@t-online.de
correctorreuters@abc.de
modified20160907
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Distichen II

Die drei Alter der Natur.

Leben gab ihr die Fabel, die Schule hat sie entseelet,
    Schaffendes Leben aufs neu gibt die Vernunft ihr zurück.

Der beste Staat.

»Woran erkenn' ich den besten Staat?« Woran du die beste
    Frau kennst – daran, mein Freund, daß man von Beiden nicht spricht.

Freund und Feind.

Theuer ist mir der Freund, doch auch den Feind kann ich nützen;
    Zeigt mir der Freund, was ich kann, lehrt mich der Feind, was ich soll.

Mein Glaube.

Welche Religion ich bekenne? Keine von allen,
    Die du mir nennst. – Und warum keine? – Aus Religion.

Inneres und Äußeres.

»Gott nur siehet das Herz.« – Drum eben, weil Gott nur das Herz sieht,
    Sorge, daß wir doch auch etwas Erträgliches sehn.

Licht und Farbe.

Wohne, du ewiglich Eines, dort bei dem ewiglich Einen!
    Farbe, du wechselnde, komm freundlich zum Menschen herab!

Correctheit.

Frei von Tadel zu sein, ist der niedrigste Grad und der höchste;
    Denn nur die Ohnmacht führt oder die Größe dazu.

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