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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 83
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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An den Herrn Professor Friedrich von Schiller.

        Aber, Herr Hofrath, nein! – Sie sind einmal zu aristokratisch!
    Fähndriche, Secretairs oder Husarenmajors,
Pfarrer, Commercienräthe sogar sind Ihnen »Misère«?
    Großes, meinen Sie, kann Solchen unmöglich gescheh'n?
»Also Eure Natur, die erbärmliche (!) trifft man auf euren
    Bühnen, die große nur nicht, nicht die unendliche, an!«
Weh Gott über die Welt! Da sollten Sie heute mal leben!
    Ach, ein Commercienrath ist Agamemnon für uns!
Fuselbeduselt ein Knecht und in Brunst und im Miste die Viehmagd
    Und (doch Sie wissen's gar nicht, was das bedeutet) der Louis,
Das ist unsere Welt auf der Bühne geworden, Herr Hofrath,
    Denn nur was stinkt, das ist wahr, und nur was scheußlich, ist schön.
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