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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 373
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Zum hundertjährigen Jubelfest einer Schule.

                    Das höchste Haus auf Erden ist die Kirche:
Denn sie ist Gottes Haus: jedoch das zweite
Au Werth und Weihe ist der Schule Haus:
Hier wird die Sat gestreut für alle Zukunft;
Und trifft manch' Körnlein auch auf Stein, auf Dornicht, –
Doch gehen immer viele glücklich auf,
Wenn guter Grund und Gottes liebe Sonne
Und mehr noch Gottes Segen dazu hilft.
Gesegnet auch schon seit Geschlechtern ist
Hier unser Haus: wir danken es dem Himmel
Und wir geloben alle, Jung und Alt,
So Lernende wie Lehrer, daß wir treulich
Fortwirken wollen an dem heil'gen Werk:
Die Wahrheit suchen unermüdbar fleißig,
Das Gute schaffen aus pflichtstarkem Herzen,
Das Schöne bilden und es fromm verehren.
Ja, wir erneuern heute dies Gelöbniß:
Daß wir's erfüllen können, helfe Gott!
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