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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 364
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Hausspruch in den Grundstein
der Villa von Freund Toeche-Mittler bei Eisenach.

        Dies Haus schuf deutsches Bürgerthum:
Für edle Ruh', nicht eiteln Ruhm,
Für Weib und Kind zu holder Rast,
Zu heitrer Herberg trautem Gast.
Der Wissenschaft, der Kunst, dem Stat
Hab' ich gedient mit äms'ger That
Und aus dem Gold, hiebei errungen,
Hab' ich dies Haus emporgeschwungen.
Deß sollen Kind und Enkel denken:
In's heilge Ganze sich versenken
Bringt auch dem Einzlen reichen Segen,
Und treu des Ideales pflegen,
Lohnt auch mit Gütern dieser Welt.
So rag' empor zum Sternenzelt,
Du deutsches Haus im Grün der Eichen,
Hier soll mich Unrast nie erreichen.
Und »Eichberg« hab ich dich genannt,
Weil ich mein Glück in »Eichberg« fand:
Lisbeth, mein Weib, goldtreu, goldrein:
Ihr soll dies Haus zu eigen sein.
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