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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 357
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Borussias Willkommgruß an die Schützen Alldeutschlands.

(Berlin 1890.)

        Willkommen! ruft Borussia, willkommen, freud'ge Schar!
Die starken Schwingen über Euch stolz spreitet Preußens Aar:
Er kennt Euch gut, er weiß Euch all' als Helfer in der Noth,
Wann Eure guten Büchsen ruft zum Kampf das Aufgebot;
Dann steigt der Baiernschütz herab von seiner Gemsenwand,
Der Steirer, der Tiroler reicht ihm treu die Bruderhand;
Und wenn Ihr, Söhne Tells, beschirmt den eignen Herd, – zugleich –
Denn niemals droh'n wir Euch Gefahr! – beschirmt Ihr unser Reich.
    Dann aus des Schwarzwalds Dunkel bricht der Alamanne kühn,
    Der Thüring eilt hernieder aus der Wartburg Buchengrün,
    Der rasche Franke von dem Main, der Chatte von der Lahn,
    Flachsblonden Barts der Friese von dem deutschen Ocean
    Und er, der Enkel Widukinds, der Niedersachse stark!
    So schart Ihr Euch vom Wasgenwald bis an die Preußen-Mark.
                    Doch heute ruf' ich nicht zum Kampf: –
                        Zu frohem Friedensfeste!
                    Kommt allesammt und zeigt die Kunst:
                        Dem Besten winkt »das Beste«.
                    Jedoch das Allerbeste bleibt,
                        In treuer Brust entglommen,
                    Die Liebe zu dem Vaterland: –
                        So heiß' ich Euch willkommen!
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