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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 351
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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An den Wanderer.

I.
(In das Fremdenbuch der Krone zu Friedrichshafen am Bodensee.)
                  In der Krone zu Friedrichshafen
    Ist gut essen, trinken und schlafen;
In den Friedrichshafener Kronen
    Ist gut trinken und träumen und wohnen;
Auch die Muse verfehlt nicht des Wegs
    Zu den wirklichen Wohnungen Deegs:
Doch verdirb nicht der Einsamkeit Reiz
    Und erscheine, wann ich in der Schweiz.

II.
(In das Fremdenbuch des Mendelhofs auf der Mendel bei Bozen.)
O Du Gast in dem Hofe der Mendel,
    Der da liegt an der Sprachgränze Rändel,
Hier ist's schöner noch als auf dem Wendel-
    Stein im bajuvarischen Ländel.
Nicht beginne mir Streit hier noch Händel,
    Auch nicht mit der Toni Getändel,
Noch zupf' mir die Bärbel am Bändel,
    Iß lieber gebratene Händel
Aus Frau Spreters, der lieblichen, Pfändel,
    Und trink', als ein fröhliches Männdel,
Von dem Kalterer Seewein ein Känndel.
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