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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 347
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Gut Heil!

(Zum Turnfest in Bozen 1887.)

        Gut Heil, ihr Turner all bei'nand'!
    Heil Euch und Eurem schönen Land,
Wo Sonnenkuß die Porphyr-Wand
    Erglühen macht im Purpur-Brand,
Wo schäumend durch die Felsen bricht
    Der rasche Bergquell kalt und licht,
Wo mädchenzart die Mandel blüht,
    Wo duftbehaucht der Pfirsich glüht,
Wo um das Haus, dem reich sie dankt,
    Die traubenschwere Rebe rankt,
Wo von den Söllern schöne Frauen
    Aus klaren Augen niederschauen,
Wo Männer schreiten heldenstark,
    Bewährt, zu schirmen deutsche Mark,
Kühn, wie die Adler von Tirol! –
    Uebt Aug' und Hand und Muskel wohl,
Auf daß Ihr, wie ihr's immer war't,
    Ein Vorbild bleibt echt deutscher Art! – –

Den Gruß hat Euch vom Bernsteinstrand
    Aus treuem Herzen zugesandt
Ein Mann, den Euch und Eurem Land
    Schon lang verknüpft ein festes Band,
Ein Mann, dem Eures Volks Geschichte
    Und Eurer Berge Poesie
Oft zum begeisterten Gedichte,
    Zum schönheittrunk'nen Sang gedieh! –

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