Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Felix Dahn >

Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 326
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
Schließen

Navigation:

Einer trauernden Mutter.

    Das Kind, das Du mit Schmerz geboren
    Und mit viel heiß'rem Weh verloren, –
Das Kind, zum Liebling auserkoren, –
    Es ist Dir unverloren.
Denn ewig bleibt, daß Du's geboren
    Und Dir zum Liebling hast gekoren,
Und daß es Dir mit engstem Band
    Sich zärtlich um die Seele wand:
Was so in Liebe wir gewinnen,
    Kann nicht zerrinnen.
Und ewig ist, was einmal war:
    Das muß Dich trösten immerdar:
Denn andern Trostes sind wir bar,
    Sah'n wir, was unser Liebstes war,
Auf schwarzer Bahr'. –
 << Kapitel 325  Kapitel 327 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.