Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Felix Dahn >

Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 316
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
Schließen

Navigation:

Zur Silber-Hochzeit.

    Nehmt hin, Ihr Theuren, diesen Myrthenkranz!
    Der Alte, der vor fünfundzwanzig Jahren
Die Braut geschmückt, strahlt nun in Silber-Glanz.
    Und was will diese Wandlung offenbaren?
Nur Traum und Wahn verblühen mit der Zeit,
    Nur flücht'ge Neigung welkt gleich grünem Laube,
Doch wahre Liebe währt in Ewigkeit,
    Und zu den Sternen dringt sie aus dem Staube.
Nichts ist zu wünschen Euch und Eurem Glück,
    Nur dauernd soll der Himmel es Euch wahren:
Dann schaut Ihr froh auf diesen Tag zurück
    Im goldnen Kranz nach fünfundzwanzig Jahren!
 << Kapitel 315  Kapitel 317 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.