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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 304
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Braut- und Hochzeit-Gedichte.

Mit dem Brautschleier.

      O glaube nicht, daß diese Feier
    Beende auch des Lebens Mai:
Nein, mit dem Gürtel und dem Schleier
    Reißt nur ein eitler Wahn entzwei.
Doch wo nicht Wahn, wo echtes Minnen
    Die Herzen an einander band,
Da weben heil'ge Spinnerinnen
    Den Einschlag in des Schleiers Rand.
Die Nornen weben unvergänglich
    Als einen Zauberschleier ihn,
So nimm ihn hin: dann überschwänglich
    Ist Segen Dir mit ihm verlieh'n.
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