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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 294
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Zum ersten April anonym an Felix.

      Ist's wahr, was man an allen Orten
    Sich schon erzählt, mit scheuen Worten?
»Frau Dahn hat einst zur Vollmondnacht
    Ein heidnisch Zauberwerk vollbracht:
Ein Goldflechtwerk, reich ausgeschlagen
    Mit gelber Seide und getragen
Von hohem Henkel, der die Last
    Der Seidenfalten kaum umfaßt.
Die bauschen sich in weiten Bogen
    Von rothen Schnüren zugezogen:
Ein Wunderkörbchen muß es sein:
    Es trägt ihr täglich Gutes ein.
So oft sie's aufthut, liegt darin,
    Was immer ihr erfreut den Sinn:
Bald ist es Gold, bald Liedeswort, –
    Genug, es wundert immerfort.« –
Ich bin Dir gut schon manches Jahr,
    Du wetterfestes Ehepar,
Drum wünsch' ich Frau Theresen auch
    Des Wunderkörbchens stäten Brauch.
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