Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Felix Dahn >

Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 279
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
Schließen

Navigation:

Märchenhaftes.

Wasserfahrt.
        Manchmal Nachts an Meeres Wogen
    Steht ein Kind, des Sehnens voll:
Dann kommt ein Delphin gezogen,
    Trägt das Kind durch's Fluthgeroll.

Meerfrau'n steigen auf im Kreise,
    Hoch der Mond am Himmel schwebt,
Und sie schaun's und murmeln leise:
    »'s ist ein Stern, der wandern geht.«


Gespräch.
»Halt an, Elfenkind!«
    »Laß mich, Sausewind!«
»Wohin?«
    »Nordwärts.«
»Woher?«
    »Südwärts.«
»Komm und weile!«
    »Sie hieß mich: »eile!« –
»Wir tanzen am Blüthenstrauch.«
    »Ihm eilt es auch!« –
»Frei den Weg und frei die Gassen
    Soll man treuer Botin lassen:
Husch, husch, Elfenkind!« –
    Einsam treibt sein Spiel der Wind.

Botengruß.
Auf der Haide sitzt das Haidekind,
    Sonn'umglänzt im duft'gen Kraut,
Windet den Kranz und singt im Wind:
    »Haidemärchen, die Braut
Grüßet, den sie minnt.«
 << Kapitel 278  Kapitel 280 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.