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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 274
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Die Schülerin.

          Ich hatte mir mit Wonnen und mit Zähren
    Ein wunderherrlich Jenseit auferbaut: –
Du ließest tiefgerührt mich lang' gewähren
    Und hast mir, milde lächelnd, zugeschaut. –
Zuletzt schoß Dir vom Auge Licht und Blitz:
    Versengt, verkohlt sank all' mein armer Witz: –
Und sanft, mit ächter Weisheit Milde,
    Auslöschtest Du mein Traum-Gebilde. –
Bewußtlos sinkt in Todesruh'
    Der Mensch dem ew'gen Weltall zu.
Doch nichts vergeht, was einmal war:
    Im Wechsel lebet Gott sich dar!
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