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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 273
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Phantasie.

            Um meinen felsigen Horst hör' ich
    Rings feurige Wogen erbrausen:
Es wälzt sich verschlingend gegen mich
    Wie entfesselten Sturmes Sausen.
Die Wolken jagen, der Donner rollt,
    Die finstre Macht der Hölle grollt.

Der Himmel verhüllt sein Angesicht,
    Nacht legt sich um Augen und Ohren,
Nacht, die nur der zuckende Blitz durchbricht,
    Mein trotziges Herz zu durchbohren.
Kühn fang' ich ihn auf, und kampfbereit
    Jauchz' ich in Ebenbürtigkeit.

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