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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 269
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Frühling.

            Nun tanzen sie unter der Linde,
    Des Dorfes urältestem Baum,
Wie fliegen die Zöpflein im Winde,
    Und der Röcke buntfarbiger Saum!

Laut jubeln die Bursche, die jungen!
    Der Frühling heischt fröhlichen Brauch:
Frau Nachtigall hat gesungen
    Heut' Nacht im Holunderstrauch!

Die dornigen Rosenhecken
    – Am Haiderand steh'n sie zu Hauf –
Kam kosend der Lenz zu wecken
    Und schloß ihre Knospen auf.

Da pochte mancher der Maiden
    Höher das heischende Herz:
Die Liebe bringt Gluth und Leiden
    Und fliehet den leichten Scherz.

Schon flattern die duftigen Rosen
    Vollblättrig im Abendwind: –
O Lenz und o Liebeskosen,
    Wie heiß eure Wonnen sind!

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