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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 261
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Lichtzauber.

            Die Wolken zieh'n und spinnen
    Eine Decke dicht und grau,
Verhüllend mit düstern Schatten
Des Himmels fröhliches Blau.

Weh Euch, ihr Nebelgesellen!
    Bricht aus umlagertem Thor,
Goldschwingig, mit flammendem Schwerte,
    Siegstark die Sonne hervor.

In eure kalten Leiber
    Fährt dann ihr heißer Strahl,
Mit goldnem Speer zerfetzt sie
    Euch die Mäntel tausendmal.

Ihr dienen die fliegenden Winde,
    Die stürmen heran mit Gebraus
Und fegen Euch, Gramgesinde!
    Zum Himmelsberg hinaus.

Dann treibt sie die feurigen Hengste
    Mit fliegendem Geißelschlag
Und führt auf goldenem Wagen
    Hervor den leuchtenden Tag.

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