Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Felix Dahn >

Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 254
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
Schließen

Navigation:

Waldgang.

      Früh bin ich zu Wald gezogen
    Durch die Haiden, über's Mor,
Nachtgewölk war rings verflogen,
    Und die Sonne brach hervor.

Just als ich im stillen Neste
    Traf die Nachtigallenfrau,
Brach der Goldstral durch's Geäste
    In den jungen Liebesbau.

Leis' und flink aus Busch und Blättern
    Huscht herzu der Gatte da,
Und mit Flöten, Wirbeln, Schmettern
    Jauchzt er sein Hallelujah.

Singe nur! sei unbeklommen,
    All' mein Wesen jubelt mit:
Über'n Waldweg hör' ich's kommen,
    Und ich kenne diesen Schritt!

 << Kapitel 253  Kapitel 255 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.