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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 252
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Maßliebchen.

                Dort, wo der Himmel blaut
    Hoch an des Berges Rand,
Im goldigen Blüthenkleid
    Ein Maßliebchen stand. –
Wiegend den duftigen Leib
    Schwang sich's durch Lenz und Lust;
Leis' wie im Flüsterton
    Klang's aus dem Duft:
»Schlag' ich die Äuglein auf,
    Seh' ich den Himmel blau'n,
Schließ' ich sie Abends zu,
    Fühl' ich ihn niederthau'n.
Grüßend aus Baches Grund
    Liegt er vor mir,
Tief in des Waldes Ruh'
    Hascht er nach mir.
Hier, an des Berges Rand
    Halt ich ihm Stand!« –
»Maßliebchen!« – rief er –
    »Der Frühling zieht ein:
Du mußt des Himmels
    Herzschlüssel sein!«
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