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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 246
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Tanne und Sturm.

        Die Tanne ragt auf dem Felsengipfel,
    Der Bergwind fährt vom Höhenkamm:
Werbend umbraust er den grünen Wipfel,
    Und zwingend biegt er Ast und Stamm.

Und wie er auf- und niedersteiget,
    – Was er erkor, fällt ihm zu Raub –
Da wiegt die Tanne sich und neiget
    Vor ihm ihr Haupt bis in den Staub.

Tann' im Winde mit schlankem Wipfel
    Beugt sich, doch bricht nicht, hebt sich und singt:
»Ich bin die Tann' am Felsengipfel,
    Du bist der Sturm, der mich küßt und zwingt!«

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