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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 242
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Hingebung.

        Laß mich ruh'n zu Deinen Füßen
    Und Du blicke her zu mir:
Meine Seele will Dich grüßen,
    Heiß begehrt mein Herz nach Dir.

Spürst Du nicht mein glühend Werben?
    Gab ich Dir nicht all, was mein? –
Liebend möcht' ich Dir ersterben
    Und in Dir vernichtet sein.

*

        Hei! wüßtest Du's, Vielliebster mein,
    Wie mächtig ich Dich liebe,
Du müßtest überselig sein
    Trotz all' dem Staubgetriebe.

Ich forsche nicht, ich frage nicht,
    Wer ächte Liebe werthe: –
Mir ist sie, wie der Sterne Licht,
    Mein stäter Weggefährte.

*

        That ich Dir weh,
    So will ich's büßen
Mit Liebesgrüßen.

*

        Ich liebe Dich mehr als mich Du!
    Zweifle nicht, frag' nicht nach:
Denn ich fand nicht eher Ruh',
    Bis daß mein Herz zerbrach,
Zersprang in Stücke,
    Zu Deinem Glücke.

Nun trag' ich's auf Händen Dir zu,
    Stark war's, oft stach mich's –
Doch liebt' ich Dich mehr als mich Du,
    Darum zerbrach ich's.
Ganz Dir zu eigen:
    Mag' es nun schweigen.

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