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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 238
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Liebeslied.

    Wie fluthend Mondlicht wallst Du mir entgegen
    Durch Nachtgewölk auf meinen Wegen,
Brichst durch Gestein, ein Quell unsagbar süße,
    Den ich mit durst'gen Lippen grüße.
Du stralst, wie Sonnenschimmer mich umfließend,
    Im Kuß ein neues Leben mir erschließend;
Du gleichst dem Silberglast in blauer Ferne,
    Dem milden Licht der Himmelssterne.
Du bist mein Stamm, den liebend ich umranke,
    Um dessen Haupt ich flüsternd schwanke.
Aus Deinen Augen stralt es nieder,
    Von Deinen Schritten hallt es wieder,
Es rauscht durch Deiner Lieder Töne
    Wie Frühlingsglanz voll Duft und Schöne.
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