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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 232
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Liebes-Gewalt.

I.
        Kein Segensspruch, kein frommes Wort
    Kann meine Sehnsucht stillen;
Ich muß sie tragen, fort und fort,
    Selbst gegen Gottes Willen.

Ich muß Dich lieben immerdar,
    Muß, ob ich will, ob nicht;
Und kniee ich betend am Altar: –
    Mein Herz zu Dir nur spricht.


II.
        Und wollt' ich auch bis zum Tode ringen:
    Dies mächtige Sehnen, nicht kann ich's bezwingen:
Bald jauchzend umschlingt es vergangene Tage,
    Bald schreit es auf in erschütternder Klage,
Bald steigt es voll Hoffen zur Höhe frei, –
    Dann sinkt's in die Nacht mit verzweifelndem Schrei.
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