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Gedichte

Felix Dahn: Gedichte - Kapitel 212
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorFelix (und Therese) Dahn
year1892
publisherBreitkopf & Haertel
addressLeipzig
titleGedichte
pagesIII-XII
created20050922
sendergerd.bouillon
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Zuversicht.

      Das ist eine heilige Julinacht:
    Die Sterne dort oben in alter Pracht
Wandern in ihren ewigen Bahnen.
    Der Zeiten Wechsel wirret sie nicht.
Und mich ergreift's wie selig Ahnen,
    Das leuchtend ans dunkeln Wolken bricht:
Wie die Sterne dort oben unscheidbar geh'n,
    So wird unsre Liebe treu besteh'n.
Nicht Zwang, nicht List, nicht Qual, nicht Leid
    Kann sie bezwingen, kann sie verstören,
Und nicht der Menschen Haß und Neid:
    Wir müssen uns ewig angehören.
Wie seine Sterne der Himmel nicht läßt,
    So hältst Du, Geliebter, mich ewig fest.
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